Pernegg daheim nicht zu schlagen

Pernegg daheim nicht zu schlagen

Dank zwei späten Toren konnten die Pernegger einen Heimsieg gegen den ESV Mürzzuschlag feiern. Mathias Kahr und Christopher König hatten getroffen.

Torlose erste Halbzeit

Es war kein berauschendes Spiel, das die rund einhundert Zuschauer in Pernegg zu sehen bekamen. Auf der einen Seite spielten die Pernegger ihr volles Potenzial nicht aus, und auf der anderen Seite waren die Mürzer Eisenbahner vor allem offensiv harmlos. Einzig Alexander Assigal führte hin und wieder einige Angriffe auf das Tor von Perneggs Goalie Alexander Gaspar aus, bekam jedoch von seinen Mitspielern zu wenig Unterstützung. Auch die fehlerfreie Abwehr der Pernegger tat ihr übriges. In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften keine einzige gute Torchance - der ESV Mürzzuschlag fiel wenn dann durch Standardsituationen auf, Pernegg baute erst langsam den Druck auf den Gegner auf. Niemanden wunderte es im Stadion, dass es zur Pause 0:0 stand. Auch wenn die Gastgeber mehr für das Spiel getan hatten als die Gäste: ein Tor ließ noch auf sich warten.

Tormannfehler führt zum 1:0

Nach dem Wechsel wurde das Tempo höher, das Niveau blieb gleich. Zusätzlich wurde die Gangart eine Spur härter, was sich in insgesamt acht Gelben Karten wiederspiegelte. Auch in den zweiten fünfundvierzig Minuten kamen die Pernegger immer weiter und öfters vor das gegnerische Tor, bis der Führugnstreffer in der Luft hing. Das 1:0 fiel schließlich in der Schlussphase nach einem Tormannfehler von Mehdi Rahmeni, der Andreas Pichler ersetzte. Schon zuvor leistete sich der Ersatzkeeper einige kleinere Schnitzer, doch dieser wurde eiskalt von Mathias Kahr bestraft. Nach einer Flanke von Pernegg-Kapitän Robert Kahr in den Strafraum war Rahemi zur Stelle und wollte den Ball abfangen. Stattdessen prallte das Spielgerät von der Brust des Goalies ab und landete vor den Füßen von Perneggs Stürmer Mathias Kahr, der nur noch über die Linie zu schieben brauchte. Kurze Zeit später machte Christopher König den Sack zu. Nach einem Freistoß von der rechten Seite erzielte König per Kopf das 2:0: den Endstand. Mürzzuschlag spielte die letzten Minuten mit einem Mann weniger. Bibolat Abdulaev hatte bei einem Outeinwurf des Gegners Handspiel begangen und wurde mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt. Pernegg-Coach Gerhard Schein sprach von einem verdienten Sieg seiner Elf: "Der ESV Mürzzuschlag hat einfach zu wenig für dieses Spiel getan. Wir waren auch nicht überragend, konnten aber den Druck stetig erhöhen."

Fazit: Pernegg spielte nicht in Topform, bewies aber Heimstärke und holte sich verdient drei Punkte. Mürzzuschlag präsentierte sich in der Offensive zu schwach.
Zurück zur Übersicht
Unsere Sponsoren & Partner